OPEL KREDENZT HEISSEN MOKKA

Attraktiver Look und ein brandneuer 1.4-Turbo mit Direkteinspritzung (152 PS): So präsentiert sich das Topmodell X der zweiten Mokka-Generation Anfang März am Genfer Autosalon.

Der Kompakt-SUV Mokka steht vor einer tiefgreifenden Erneuerung und trägt künftig die Zusatzbezeichnung X, die übrigens für alle Modelle im SUV- oder Crossover-Trimm eingeführt wird. Sendbote der neuen X-Generation ist die in Genf ihr Weltdebüt gebende Version mit dem 1.4 Turbo (112 kW/152 PS) unter der Haube, der von einer Benzin-Direkteinspritzung alimentiert wird. Opel kombiniert das neue Triebwerk mit 6-Gang-Automatik, Stop/Start-System sowie dem adaptiven Allradantrieb und verspricht für den leer um die 1400 kg wiegenden Mokka X einen Verbrauch (EU-Mix) von 6,6 L/100 km. Der Verkaufsstart ist für kommenden Herbst angesagt. Der Preis ist zwar noch nicht kalkuliert, dürfte jedoch, auch angesichts der weitreichenden Erneuerung des Modells, im Bereich der beiden bisher neben den Fronttrieblern für gut Fr. 30 000.- angebotenen Allradler liegen.Bezüglich Termin für die Erneuerung der gesamten Baureihe hält sich Opel noch bedeckt.

Verpackt ist diese Antriebseinheit, die übrigens parallel auch in den USA im baugleichen Buick Encore debütiert, in eine in verschiedenen Bereichen subtil attraktivierte Karosserie. Das Erscheinungsbild prägt vor allem die neu designte Frontpartie mit einem in den Kühlergrill eingearbeiteten Mittelsteg und integriertem Opel-Logo. Weitere Merkmale sind grössere Lufteinlässe sowie rechteckige LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Die neuen Beleuchtungseinheiten sind als adaptives System konzipiert, das den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation anpasst und damit für eine bestmögliche Ausleuchtung der Fahrbahn sorgt. Die Flanken sind akzentuierter modelliert, und in den Heckleuchten findet sich das von Opel als Doppelschwinge bezeichnete Motiv des Tagfahrlichts wieder. Der Radstand von 2550 mm, die Länge von 4280 mm sowie Breite und Höhe blieben gleich.

Aber auch die Innenraum-Designer haben ganze Arbeit geleistet. So spendierten sie dem Mokka ein vom neuen Astra abgeleitetes Cockpit mit übersichtlichem und bedienungsfreundlichem Zuschnitt sowie integriertem Touchscreen-Infotainment. Und alle Einrichtungen, die heute zur Welt von Smartphone, Apps usw. gehören, sind ebenso mit an Bord wie die hoch auflösende Frontkamera, Abstand- und Frontkollisionswarner, Spurassistent und anderes mehr. So gerüstet darf erwartet werden, dass die jüngste Ausführung des Mokka die Erfolgsgeschichte weiter schreiben wird, denn in den drei Jahren seit Verkaufsstart wurden über eine halbe Million Einheiten abgesetzt.

Dieter Ammann

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