UM DIE WELT MIT DER G-KLASSE

Mike Horn, geboren im Juli 1966, ist ein Extremsportler und Abenteurer. Vor 25 Jahren begann er mit einer Reihe von spektakulären Expeditionen, welche weit über dem durchschnittlichen Abenteuerhorizont vieler Hobby-Reisender liegen. Inzwischen ist er einer der modernsten Weltentdecker. So bestieg er zum Beispiel vier 8000 Meter hohe Berge, ist den Amazonas hinab geschwommen und hat die Welt ohne motorische Hilfsmittel umrundet.

 

Im April beginnt er eine neue Expedition namens „Pole2Pole“, welche am 23.03.2016 auf der New York International Auto Show durch den Explorers Club bekannt gegeben wurde. Horn, der Markenbotschafter für Mercedes ist, startet die Expedition im April, unter anderem mit dem Mercedes-Benz der G-Klasse. Die G-Klasse, in der das G für Geländewagen steht, gibt es schon über 35 Jahre und leistete oft Pionierarbeit.

Die Reise von Mike Horn beginnt dieses Mal in Monte Carlo, wo Mike die Segel hissen und nach Südafrika segeln wird. Dort angekommen geht es weiter über den südlichen Ozean in die Antarktis, welche Mike mit den Ski durchqueren wird. Danach plant er vom Süden in den Norden bis zur Arktis zu segeln, um von dort aus mit dem Kajak und den Ski nach Grönland zu gelangen, wo er dann wieder mit dem Boot zurück nach Europa segelt.

Der Extremsportler will die Welt entdecken, wobei das Ziel der Expedition ist, Kultur und Natur in noch wenig erkundeten Länder zu entdecken und kennenzulernen. Sein Motto lautet: „The impossible exists only until we find a way to make it possible.“

Die Expedition „Pole2Pole“ kann nicht nur auf Mikes Blog verfolgt werden, sondern auch auf seiner Facebook-Seite und unter www.mercedes-benz.com.

Gunther Holtorf und sein „Otto“

Nebst Mike Horn, ist auch Gunther Holtorf bekannt für eine Weltreise mit einem Mercedes-Benz der G-Klasse. Holtorf war Geschäftsführer der Charter-Airline Hapag-Lloyd und sehnte sich genau wie Mike, danach die Welt zu erkunden.

Er kaufte sich ein Mercedes der G-Klasse, welchen er Otto nannte, und brach zusammen mit seiner Frau nach Afrika auf. Nach einem Jahr kehrten sie jedoch nach Deutschland zurück, um sich scheiden zu lassen. Dies war aber kein Grund für Gunther im Land zu bleiben. Er publizierte eine Annonce und fand so schnelle eine Frau zum Mitreisen. Bevor sie wieder nach Afrika aufbrachen, gestalteten sie das Auto um. Sie demontierten die Rücksitze und bauten eine Holzeinrichtung ein, auf welche sie Matratzen legen konnten, die als Übernachtungsmöglichkeit dienten. Auch eine kleine Küche wurde eingebaut. Alles was sie nicht für den täglichen Gebrauch benötigten, wurde in Kisten auf dem Dach befestigt.

Aus zwei geplanten Jahren Afrika wurden fünf und aus Afrika plötzlich Südamerika. Danach folgten Nordamerika, Asien, Australien, Europa und auch die Jahre wurden aufsummiert, da irgendwann die Idee entstand, alle Länder auf der Erde zu bereisen. Die meiste Zeit schliefen sie auf ihrem eingebauten Bett im Auto und kochten in ihrer kleinen „Auto-Küche“. Gunther und Christine liebten das Gefühl von Freiheit und Mobilität und hatten überhaupt kein Heimweh. Das einzige was sie benötigten war eine Landkarte, auf welcher sie sich neue Ziele setzen konnten und natürlich ihr geliebter Otto, welcher beiden sehr ans Herz gewachsen ist. Gunther pflegte seinen Wagen mit viel Vorsicht, wechselte regelmässig das Öl, ersetzte Verschleissteile und fuhr selten über 80km/h.

Weissrussland war für Gunther das letzte Land, welches noch zu bereisen galt. In all den Jahren versuchte er mehrmals einzureisen, jedoch immer erfolglos. Mit seinen 77 Jahren schaffte er es endlich, ist jedoch auch traurig, dass seine Reise nach Weissrussland zu Ende ist und dass er sich von Otto trennen muss. Die Reise endete am 07. Oktober 2014 in Deutschland am Brandenburger Tor.

Der treue Mercedes wurde mit seinen 900’000 km in das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart gebracht. Bei der Schlüsselübergabe am 11. Oktober an den Daimler-Chef Dieter Zetsche war Gunther sehr stolz auf seinen Otto und versprach seinem Wagen, dass er ihn regelmässig besuchen würde.

Gunther Holtof hat in 26 Jahren 215 Länder, Territorien und Regionen besucht und ist ca. 900’000 Kilometer gefahren.

 

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