SICHERHEIT UND KOMFORT

Im vergangenen Jahr sind die Durchschnittspreise für Neuwagen sukzessive gestiegen. Verantwortlich dafür sind die höheren Kundenansprüche.

Neuwagen und Occasionen werden teurer. Vor allem SUV sind gefragt. © Werk

Die Schweiz ist und bleibt das Land der teuren Autos. Dem Schweizer Käufer genügen Autos mit der Grundausstattung wie im Ausland nicht. Er will mehr. Das zeigt die Erhebung einer neuen Untersuchung von AutoScout 24, dem grössten Online-Marktplatz für Fahrzeuge in der Schweiz, auf dem zurzeit rund 30 000 Neuwagen inseriert sind. Danach werden Autos mit hochwertiger Ausstattung immer mehr nachgefragt. So ist der Durchschnittspreis für einen Neuwagen Ende des vergangenen Jahres auf stolze 41 400 Franken gestiegen. Extras für die persönliche Sicherheit und für den eigenen Komfort sind en vogue. Die Schweizer gönnen sich zunehmend «mehr» Auto.

Die Branche reagiert auf die Trends

Auf diese Ansprüche der Käufer hat die Branche reagiert. So verfügen aktuelle Neuwagen über sparsame und umweltfreundliche Motoren. Darüber hinaus seien zahlreiche elektronische Assistenten heute schon standardmässig an Bord, wie AutoScout24-Director Christoph Aebi erklärte, und das treibe den Durchschnittspreis nach oben.  Ein weiteres Zeichen für das Bedürfnis der Schweizer Käufer nach Sicherheit und Komfort zeigt sich auch in der wachsenden Beliebtheit nach Fahrzeugen mit Allradantrieb, deren Marktanteil 2016 auf 44.7 Prozent gestiegen ist.  Gegenüber 2015 habe sich die Nachfrage nach den geländegängigen Fahrzeugen auf autoscout24.ch 2016 fast verdoppelt,  sagte Aebi weiter.  Im Gleichschritt mit dem Anziehen der Preise bei den Neuwagen haben sich auch bei den Occasions-autos die Preise erhöht. Im Durchschnitt kostet ein Gebrauchtwagen heute rund 21 300 Franken.

 

Raoul Studer

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