Emil Frey gibt Gas

Die Emil-Frey-Gruppe übernimmt per 31. Oktober den Import von Peugeot, Citroën, DS und Opel. Das Familienunternehmen bestätigt die am 10. Juli erfolgte Unterzeichnung eines Kaufvertrages mit der Groupe PSA für die Schweiz und Liechtenstein. Die von der Emil-Frey-Gruppe in der Schweiz eingeführten Marken wächst demzufolge auf zwölf an.

Das Unternehmen aus Safenwil wird die Zahl importierter Autos nahezu verdoppeln. Dennoch bleiben die Safenwiler hinter der Amag die Nummer zwei.

Alle Mitarbeiter werden übernommen Marcel Guerry, Geschäftsführer der Emil Frey Gruppe Schweiz, sagt: “Vertragsgegenstand sind die Übernahme der Importgesellschaften Peugeot (Suisse) SA, Citroën (Suisse) SA, Opel Suisse SA sowie der dazugehörenden eigenen Retailstandorte in Genf, Renens, Bern und Schlieren mit allen Mitarbeitenden.“ Auch die 50-Prozent-Anteile der Groupe PSA an der gemeinsamen Firma für den Teilevertrieb von Peugeot, Citroën, DS und Eurorepar in der Schweiz, Logep AG in Härkingen, werden von der Emil Frey Gruppe übernommen. Freilich muss die Wettbewerbsbehörde noch ihren Segen zu diesem Deal geben.

Für Kunden ändert sich nichts„Peugeot, Citroën, DS und Opel haben in der Schweiz eine jahrzehntelange Tradition. Für die vielen Kunden dieser Marken ändert sich nichts. Alle Verpflichtungen aus Garantie, Service und Teiledienst werden auch weiterhin vollumfänglich erfüllt”, sagt Marcel Guerry. Maxime Picat, Groupe PSA Executive Vice President Europe und Mitglied des Managing Boards seinerseits meint: „Diese Entscheidung steht voll im Einklang mit unseren Strategieplänen Push to Pass und PACE!. Sie wird unseren Vertrieb agiler, effizienter und damit wettbewerbsfähiger machen.“ Und;  „Wir haben vollstes Vertrauen in die Emil Frey Gruppe, die jede unserer Marken in der Schweiz auf ein hohes Leistungsniveau bringen wird.“

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