Die Auto Zürich fährt auf Erfolgskurs

BELIEBT Der Ticketvorverkauf für die Auto Zürich, die von 31. Oktober bis 3. November in der Messe Zürich stattfindet, läuft prima. 40 Schweizer Premieren sind zu sehen – so viele wie noch nie. Das zeigt, dass die Marken die grösste Deutschschweizer Automesse schätzen.

Mit BMW, Mercedes-Benz und Mini kehren heuer drei beliebte Automarken an die Auto Zürich zurück. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Messen, denen immer mehr Hersteller fernbleiben und stattdessen ihr eigenes Ding streamen. Alfa Romeo, Abarth und Fiat feiern ebenfalls ihr Comeback. «Wir bieten auf kleinem Raum die Möglichkeit, direkte Vergleiche zu machen, was viele Besucher zweifellos schätzen», sagt OK-Präsident Karl Bieri. Gerade, wer ans Kaufen oder – zurzeit brandaktuell – allenfalls ans Umsteigen vom Verbrenner auf den Stromer denkt, möchte natürlich in kompaktem Rahmen sehen, was es alles gibt. Und sich beraten lassen. Deshalb will natürlich niemand in diesem Vergleichswettkampf fehlen. So erwartet die Besucher der Auto Zürich ein neuer Rekord an Schweizer Neuheiten: Nicht weniger als 40 sind es, um genau zu sein. Mit dabei sind der Audi RS6, der Land Rover Defender, der Porsche Taycan und der VW ID 3. Nur Mazda, Maserati und Ssangyong sind nicht am Start.

Classic ist Trumpf
Neu trumpft die möglicherweise grösste Regionalmesse Mitteleuropas mit einem neuen Produkt auf: Mit Auto Zürich Classic lanciert die Auto Zürich in einer eigenen Halle ein neues Format, das sich ausschliesslich historischen Fahrzeugen, Klassikern und Youngtimern widmet. «Gerade im Zeitalter der extrem zunehmenden Digitalisierung will man sich vielleicht auch einmal über den Ursprung informieren», sagt Karl Bieri. Wie bei den Neuwagen brauchen die Aussteller mit ihren Exponaten nur zu kommen und sie hinzustellen. Den Standaufbau und alles Weitere übernehmen die Organisatoren. Mit diesem kostenbegrenzenden Konzept will man bis anhin vielleicht nur halbwegs an Classic Interessierte ganz für diese spannende Materie gewinnen. Auch indem man aufzeigt, dass Mann und Frau nicht unbedingt zu den oberen Zehntausend gehören müssen, um sich einen schönen Youngtimer leisten zu können.

Zurück zu den Wurzeln
Die Auto Zürich will sich auch wieder stärker auf ihre Wurzeln besinnen. Die grösste Automesse der Deutschschweiz nahm ihren Anfang, als sich eine Handvoll Garagisten dazu entschloss, an einer gemeinsamen Ausstellung ihre Neuheiten zu präsentieren. Dieses Konzept kann offensichtlich heute noch – oder heute wieder – überzeugen. «Die Besucher schätzen es, dass die Auto Zürich nach wie vor ein Treffpunkt von Profi s, Branchenkennern und Fans ist, die den persönlichen Austausch pflegen», erklärt Organisatorin Doris Bieri. Die Auto Zürich freue sich über sehr viel positives Engagement und das Wohlwollen, auf das sie bei den Ausstellern zählen dürfe, so die Frau von Karl Bieri. «Dieser Enthusiasmus in der Branche ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb wir dieses Jahr die Rückkehr grosser Marken feiern dürfen und so bereits vor der Ausstellung Erfolge verzeichnen.» Dazu Karl Bieri: «Es ist so, dass wir als Händlermesse begonnen haben, dann immer mehr zur Messe der Importeure wurden und jetzt tendenziell wieder zur Händlermesse werden.» Ein absolutes Highlight ist in diesem Jahr der italienische Supersportwagen-Hersteller Pagani, dessen edle Boliden den Besuchern in Halle 3 präsentiert werden. Sehenswert ist gewiss auch der Ferrari F8 Tributo – ein weiteres Muss für alle Kenner, welche sich die Auto Zürich 2019 nicht entgehen lassen sollten. «Unser Bestreben ist jedoch nach wie vor, die ganze Palette sprich den ganzen Markt abzubilden», sagt Karl Bieri. «Vom Formel-1-Boliden bis zum Kart, vom Traumwagen bis zum Kleinwagen und dazu alle die neuen Angebote zum Thema neue Mobilität.»


Auto Zürich, Messe Zürich, Zürich-Oerlikon. Do, 31. Oktober, bis So, 3. November. Öffnungszeiten: Do/Fr 10–21 Uhr, Sa/So 10–19 Uhr.
Weitere Infos: www.auto-zuerich.ch

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