Mein Leben für die Motorsport-Familie

Haben Sie schon einmal versucht, einen Text über sich selber zu verfassen? 

Gar nicht so einfach, wenn der eigene Alltag daraus besteht, im Namen anderer Personen oder Unternehmen zu kommunizieren. Ob als freischaffende Journalistin, auf dem eigenen Blog motorladies.ch, in meinem Job im Marketing von Hertz Schweiz oder im Management von Tom Lüthi – mir fällt es definitiv leichter, Worte zu anderen Themen oder Personen als zu mir selber zu finden. Wenn ich aber von mir selber erzählen soll, dann doch am liebsten von meiner Leidenschaft, die mein Leben seit Jahren nicht nur beeinflusst, sondern prägt.

Mit zehn Jahren, als Tom Lüthi 2005 sich den Weg zum 125-cm3-Weltmeistertitel bahnte, verfiel ich erstmals der Faszination des Motorradsports. Ich war beeindruckt von der Mentalität, der Philosophie und den Werten dieser Motorsportwelt. Auch als Fan erlebte ich damals diese Szene schon als eine grosse Familie, in der man sich auf Basis der Leidenschaft, die jeder einzelne mit dem anderen teilt, blind versteht.

2012 setzte ich mich im Rahmen meiner Maturaarbeit gegen das Rundstreckenrennverbot in der Schweiz ein – und so nahmen die Dinge für mich ihren Lauf. Ich fand durch dieses Engagement den Weg zum Motorsportjournalismus, gefolgt vom Amt für Kommunikation beim Schweizerischen Verband für Motorradfahrer (FMS), bevor sich 2015 ganz unerwartet eine weitere Tür für mich öffnete: die Tür zum PR- und Kommunikationsmanagement von Tom Lüthi. Ein Netzwerk aus beeindruckenden und interessanten Personen, viele grossartige Erfahrungen und die tägliche Bestätigung, dass der Motorsport mich noch genauso fasziniert wie damals als zehnjähriges Mädchen, bringen mich auch heute dazu, mich nebst meiner Aufgabe im Marketing in jeder freien Minute mit Motorrädern, Autos und vor allem mit den wunderbaren Menschen der Motorsportfamilie rundherum zu beschäftigen.

Ich freue mich darauf, in diesem Sinne nun auch hier in der «Automobil Revue» hoffentlich so einige Leser an meinem PS-lastigen Alltag teilhaben lassen zu dürfen. Und die eine oder andere beeindruckende, interessante, spannende oder einfach nur schöne Geschichte erzählen zu können.

Anja Tschopp
www.motorladies.ch
Instagram: @motorlady_

1 Kommentar

  1. Sollte Anja Tschopp Töff fahren darf man vermuten, dass sie sich einen Chopper anlachen würde; nomen est omen. Ihr sonniges Lächeln lässt den Schluss zu, dass sie eine in der Wolle gefärbte Optimistin sein könnte. Die Töfffahrergemeinschaft besteht ja vorwiegend aus Optimisten. Welcome, Motorlady!

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