Innovation im Visier

MOKKA Der neue Mokka kommt mit neuem Opel-Design und üppigem Technologiepaket. Der neuen Strategie folgend zeigt die Blitz-Marke zuerst die Elektroversion.

Als Opel ankündigte, die Marke setze voll auf die Elektrifizierung, war das ernst gemeint. Den Beweis traten 2019 der Grandland X Hybrid4 und der Corsa-e an, und dieses Jahr geht es im gleichen Tempo weiter. Als nächstes schickt Rüsselsheim den neuen Opel Mokka in den Wettbewerb. Kein Zweifel also an der Elektrostrategie: Die Firma will 2021 acht Stromer im Angebot haben. 

Der Mokka ist denn auch das erste Modell
des Herstellers, das gleichzeitig als Elektro- und
als Verbrennerversion auf den Markt kommt. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass Opel elektrisch wird.

Am Heck erstreckt sich der Schriftzug «Mokka» fast über die gesamte Wagenbreite. 18-Zoll-Räder gibt es als Option.

Ein neues Gesicht
Für die Neuausrichtung setzt die Marke mit ­einem neuen Frontdesign ein Zeichen. Der Mokka ist deshalb der erste Opel, der mit dem neuen, Vizor getauften Kühlergrillstil aufwartet. Opel-CEO  Michael Lohscheller meint: «Mit ihm erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre.» Die stark vom Conceptcar GT X Experimental inspirierte Front ist äusserst markant. Der Kühlergrill erstreckt sich über die gesamte Wagenbreite und umfasst auch die LED-Scheinwerfer.

Intelligente Scheinwerfer
Das Frontdesign wie auch der im Heck ebenfalls bis fast zu den Fahrzeugecken gestreckte Modellschriftzug «Mokka» folgen der Devise eines klaren und mutigen Stils. Der selbstbewusste und eigenständige Auftritt passt bestens zum entschiedenen Wandel der Blitz-Marke hin zur Elektrifizierung. Aber all die stilistischen Signale wären umsonst, wenn der neue Mokka nicht mit neuen Technologien auftrumpfen könnte. In dieser Hinsicht kann man dem kleinen SUV von Opel gute Noten bescheinigen. Erwähnenswert sind da die Matrix-­LED-Scheinwerfer IntelliLux. Sie setzen 14 Dioden ein, und jeder Scheinwerfer regelt je nach Bedingungen im Umfeld automatisch die Lichtverteilung. Der Fahrer muss sich nicht mehr um das Auf- und Abblenden des Fernlichts kümmern oder sich sorgen, dass er den Gegenverkehr blendet. Der Mokka hat das im Griff. Die bereits vom Corsa bekannten, intelligenten Scheinwerfer sind eine Exklusivität im Segment des Mokka. Das ist aber noch nicht alles an fortschrittlichen Technologien. Der Mokka bekommt auch ­einen adaptiven Tempomaten, die aktive Spurhaltevorrichtung, Induktionsladung für das Smartphone und eine 180-Grad-Rückfahrkamera. Die Verkehrszeichenerkennung gehört übrigens bereits zur Basisausstattung, genauso wie die elektrische Handbremse. Deren Schalter befindet sich zwischen den Vordersitzen, die gegen Aufpreis mit Leder bezogen sind, über eine Massagefunktion verfügen und elektrisch verstellbar sind.

Der Mokka-e verwendet den CMP-Unterbau. Die Batteriekapazität beträgt 50 kWh – genügend für eine Reichweite von 322 km nach WLTP.

Aufgeräumtes Interieur
Die grösste Neuerung im Innenraum betrifft aber das Armaturenbrett. Der Mokka darf sich als erster Opel mit dem Pure-Panel-Cockpit schmücken. Wenn der neue Kühlergrill mit integrierten Scheinwerfern auffällt, dann macht es ihm das Armaturenbrett mit den ineinander übergehenden Bildschirmen nach (Hauptanzeigen 12 Zoll, Infotainmentsystem 7 Zoll). Das saubere Design soll alle Ablenkungen vom Fahrer fernhalten. Auch in dieser Hinsicht übernimmt der Mokka die Ideen des Conceptcar GT X Experimental im Kampf gegen die visuelle Überladenheit. Im Blickfeld des Fahrers sind nur die relevanten Informationen und Funktionen. Genauso erfreulich: Für die wichtigsten Bedienungselemente werden nach wie vor handfeste Schalter und Knöpfe verwendet. Der Lenker muss dazu seinen Blick nicht vom Verkehrsgeschehen abwenden.

Modernes Interieur: Das riesige digitale Armaturenbrett ist übersichtlich gestaltet.

Aussen kleiner, innen gleich gross
Das Design wertet auch das Raumgefühl im Wagen auf. Effektiv hat der neue, 4.15 Meter lange Mokka trotz seiner um 12.5 Zentimeter kürzeren Gesamtlänge gegenüber der ersten Generation einen zwei Millimeter längeren Radstand (2.56 m). Das verspricht in etwa die gleiche Bewegungsfreiheit für die Insassen, aber auch ein praktisches Verhalten im Stadtverkehr. Mit seinem äusserst effizienten und dynamischen Elektroantrieb überzeugt der Mokka-e aber auch auf der Autobahn: Das Blitz-SUV bietet 100 kW (136 PS) Höchstleistung und eine auf 150 km/h limitierte Spitze. Das maximale Drehmoment von 260 Nm macht sich bei jedem Druck auf das rechte Pedal sofort bemerkbar.

Die Reichweite der Batterie mit 50 kWh Kapazität beträgt gemäss WLTP 322 Kilometer, das ist beruhigend. Die leeren Akkus können an einem 100-kW-Ladegerät innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Mokka-e über eine Wallbox mit 11 kW oder an einer Steckdose mit 2.3 kW aufladen. Opel bietet für die Batterie eine Garantie von acht Jahren.

Der kurz vor der Markteinführung stehende neue Opel Mokka wird zum Marktstart auch mit Verbrennungsmotoren angeboten. Der neue Mokka kann ab Ende Sommer bei den Markenvertretungen bestellt werden. Die Blitz-Marke Opel steht unter Strom – wie nie zuvor! 

VERLOSUNG
Gehören Sie zu den Ersten, die den brandneuen Opel Mokka live entdecken können! Anlässlich der Lancierung des neuen Kompakt-SUV auf dem Schweizer Markt haben zehn mal zwei Leser der «Auto­mobil Revue» die exklusive Möglichkeit, am Launch-Event dabei zu sein. Die Veranstaltung wird Anfang Herbst in der Schweiz stattfinden. Sie werden die Gelegenheit haben, als eine der ersten Personen hinter dem Lenkrad des neuen Mokka zu sitzen – und bei einem gemütlichen Apéro gemeinsam mit den Experten der Marke das Auto im Detail kennenzulernen. Um an der Verlosung teilzunehmen und zwei exklusive Tickets zu gewinnen, senden Sie ein E-Mail mit Ihren vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) an wettbewerb@automobilrevue.ch, Betreff: Opel Mokka.
Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2020. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.

Das komplette 16-seitige Opel-Special finden Sie in der gedruckten Ausgabe der Automobil Revue. 

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