Der Krieg dauert inzwischen mehr als vier Wochen, die Auswirkungen erleben Autofahrer in der Schweiz hautnah an den Tankstellen – und wer über die kommenden Osterfeiertage in die Ferien fährt, wird spürbar mehr Geld fürsTanken einplanen müssen.
Hatten sich in den ersten zwei Wochen die Benzinpreise um gut drei Prozent erhöht, ist in den folgenden Wochen mehr Dynamik an der Preisfront entstanden. Der Automobilclub hat die Preise des TCS Benzinpreisradars (der aber auch Daten für Diesel ausweist) ausgewertet.
Die Analyse der rund 3500 Tankstellen, deren Preise zwischen dem 28. Februar und dem 28. März von den Usern aktualisiert wurden, macht deutlich, wie viel teurer Benzin und Diesel seit Kriegsbeginn verkauft werden.
Benzin Bleifrei 95 kostete Ende Februar noch 1.64 Franken pro Liter. Bis Ende März stieg der Durchschnittspreis auf 1.82 Franken – ein Plus von 11 Prozent. Doppelt so stark verteuerte sich Diesel. Dessen Preis stieg innerhalb der vier Wochen von 1.75 Franken auf 2.13 Franken, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Benzin Bleifrei 98 verteuerte sich um 10 Prozentt von 1.77 Franken auf 1.95 Franken.