Der Mini erfüllte die Ansprüche an ein Auto für die breiten Massen – wenngleich es mit der Zuverlässigkeit in bestimmten Epochen der Modellhistorie dann eher so lala war.
Aber über all die Jahre baute sich der Mythos des Modells auf, und der verblasste auch nicht, als es mit der britischen Automobilindustrie in Gestalt von Rover (über die Schritte British Motor Corporation und British Leyland) zu Ende ging. 1994 übernahm BMW Rover und damit den Mini. Ein Beleg, dass die Zeit rast: Der Mini ist inzwischen fast ebenso lang bei BMW wie zuvor in rein britischen Händen.
Dabei legte das Modell auch ein wenig zu. Das Jubiläumsfoto hat der Fotograf insoweit clever arrangiert, indem der Ur-Mini nach vorne rückte und der aktuelle ein wenig in den Hintergrund. So fällt es kaum auf, dass zwischen den beiden Modellen ein knapper Meter Aussenlänge liegt – der originale Mini hatte eine Länge von 3.05 Metern, eine Breite von rund 1.41 Metern und eine Höhe von gut 1.35 Metern. Der aktuelle Mini-Fünftürer hat die Viermeter-Grenze genommen (4.04 Meter), ist mit 1.75 Metern ohne Aussenspiegel deutlich breiter und 1.45 Meter hoch.
Gewachsen ist auch die Mini-Familie. Rund 30 Jahre dauerte es nach Markteinführung, bis der Kleinwagen sein Dach verlor und neben der Limousine auch ein Cabrio angeboten wurde. Aktuell hat BMW rund um den Cooper eine ganze Modellfamilie gruppiert. Natürlich den Copper als Drei- und Fünftürer, das Cabrio, dazu aber auch einen Crossover wie den Aceman und den Countryman als SUV.