Dacia Duster zeigt Kante

Vesa Eskola | 30.11.2023

Budget-SUV Die dritte Generation des Dacia Duster macht technisch und optisch einen Schritt nach vorne, aber sein Nutzwert bleibt hoch. Und sein Preis tief.

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Wie schon der 2022 eingeführte Jogger basiert auch der neue Duster auf der CMF-B-Plattform von Renault. Diese ist bekanntlich sehr flexibel und gibt Ingenieuren und Designern die Freiheit, sie den Bedürfnissen des jeweiligen Modells anzupassen. Der Duster scheint durch die neue Plattform auf den ersten Blick gewachsen zu sein. Das ist aber eine Illusion, denn trotz des erwachseneren Aussehens sind die Aussenmasse praktisch unverändert, es bleibt bei deutlich unter 4.5 Metern Länge. Nur die Proportionen haben sich verändert.

Das Design des Duster hat sich im Vergleich zu dem seines Vorgängers, der bereits beim letzten Facelift eine neue Frontpartie erhielt, stark verändert. Jetzt ist er noch eckiger und maskuliner, spielt vor allem mit der ernsten Front den harten Kerl in der Dacia-Modellpalette. Der seriöse Auftritt steht ihm durchaus gut, und die Formgebung wirkt keineswegs lächerlich. Auch am Heck hat sich einiges getan, wobei die grösste Veränderung die neuen und sehr auffälligen Rückleuchten sind. Die Fensterlinie wirkt schmaler, da die B- und C-Säulen durch dunkle Kunststoffteile verdeckt werden. Auch dies unterstreicht das keilförmige Wesen des Modells. Bei näherer Betrachtung sind die Linien des Duster immer noch einfach und klar, aber mit grafischen Details und akzentuierten Radkästen wirkt das SUV viel moderner als zuvor.

Allrad bleibt beliebt

Wie gewohnt, kann man den Duster sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb haben. Frontantrieb ist die Wahl für diejenigen, die eine noch preiswertere Option suchen. In bergigen Gebieten ist der Duster als 4×4 besonders beliebt, das dürfte bei der dritten Generation so bleiben. Dank ­einer Bodenfreiheit von 21.7 Zentimetern, eines Böschungswinkels von vorne 31 und hinten 36 Grad ist die Allradversion der Generation Nummer drei nochmals deutlich geländetauglicher. Für ihren Antrieb gibt es einen neuen Fahrmodusschalter mit fünf Einstellungen: Automatik, Schnee, Schlamm/Sand, Offroad und Eco. Je nach Einstellung verteilt der Antrieb die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.

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Die vielen Kanten lassen den Duster deutlich moderner und seriöser aussehen als zuvor. Vielleicht sogar ein bisschen böse? Trotz seines erwachseneren Aussehens und der schnittigen Form bleiben die Aussenmasse praktisch unverändert.

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Die vielen Kanten lassen den Duster deutlich moderner und seriöser aussehen als zuvor. Vielleicht sogar ein bisschen böse? Trotz seines erwachseneren Aussehens und der schnittigen Form bleiben die Aussenmasse praktisch unverändert.

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Die vielen Kanten lassen den Duster deutlich moderner und seriöser aussehen als zuvor. Vielleicht sogar ein bisschen böse? Trotz seines erwachseneren Aussehens und der schnittigen Form bleiben die Aussenmasse praktisch unverändert.

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Die vielen Kanten lassen den Duster deutlich moderner und seriöser aussehen als zuvor. Vielleicht sogar ein bisschen böse? Trotz seines erwachseneren Aussehens und der schnittigen Form bleiben die Aussenmasse praktisch unverändert.

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Die vielen Kanten lassen den Duster deutlich moderner und seriöser aussehen als zuvor. Vielleicht sogar ein bisschen böse? Trotz seines erwachseneren Aussehens und der schnittigen Form bleiben die Aussenmasse praktisch unverändert.

Mit der neuen Plattform tritt der Duster auch ins E-Zeitalter ein. Die Motorenpalette umfasst zwei Benzinhybride (einmal mild, einmal voll) und eine in einigen Ländern erhältliche LPG-Variante. Der 48-Volt-Mildhybrid leistet als Einstiegsmotorisierung mit einem 1.2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner 96 kW (130 PS). Die zweite Antriebsvariante ist ein 103-kW-Vollhybrid (140 PS) mit frei atmendem 1.6-Liter-Benziner und zwei E-Motoren, die bereits im Jogger im Einsatz sind. Im Duster bekommen sie aber hoffentlich die neue Getriebeabstimmung, wie sie der Renault Clio schon hat.

Viel Neues im Cockpit

Auch das Cockpit erhält viele Neuerungen. Die geraden Linien des Armaturenbretts und die Geradlinigkeit der Frontpartie fallen auf. Die Dachverkleidung und die harten Kunststoffe verraten den Preis des Autos. Und das ist in Ordnung. Viele wollen nicht unnötig viel Geld für einen besseren Qualitätseindruck ausgeben. Das Kombiinstrument ist neu und digital, die Anzeige kann man individuell gestalten. In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich ein 10.1-Zoll-Touchscreen mit neuer Grafik. Das neue Infotainmentsystem verfügt über ­eine neue Schnittstelle mit deutlich mehr digitalen Diensten, als wir es bisher von Dacia gewohnt waren. Der Offroadfahrer erhält sogar Informationen über Schräglagenwinkel und die Kraftverteilung auf die Achsen.

Das Platzangebot ist wirklich gut. Besonders hinten gibt es beeindruckend viel Bein-, Knie- und Kopffreiheit. Auch der Kofferraum ist mit 472 Litern in der Version mit Frontantrieb überraschend gross. Davon können sich Duster-Interessenten am kommenden Genfer Automobilsalon selbst überzeugen. Dann feiert der neue Duster nämlich sein offizielles Debüt. Eine erste Testfahrt wird später im Frühjahr stattfinden können, und auch der Vorverkauf soll noch vor dem Sommer beginnen. Zu den Preisen gibt es noch keine Infos, die Basisversion sollte aber bei rund 25 000 Franken starten. 

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

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Auch das Cockpit wirkt deutlich moderner. Der 10.1-Zoll-Touchscreen mit scharfer Grafik unterstützt diesen Eindruck. Für die kompakte Grösse des Autos gibt es jede Menge Platz. Für Liebhaber staubiger Strassen wird eine neue, pflegeleichte Stofffaser angeboten. Hundebesitzer werden die Gummimatte im Kofferraum zu schätzen wissen.

Fotos: Vesa Eskola

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