Einen Aussprachevorschlag lieferte Skoda gleich mit. Der Name des neuen Modells spiegele die Position an der Spitze des Portfolios des tschechischen Automobilherstellers wider. Danach dürfte man Peaq wie das englische Peak aussprechen.
2022 stellte Skoda die Konzeptstudie Vision 7S vor. Die 5.02 Meter lange, 1.89 Meter hohe und 1.94 breite Studie mit einem Radstand von 3.08 Metern basierte auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns. Ausgestattet mit einer Batterie von 89 Kilowattstunden Speicherkapazität rief Skoda für den Vision 7S eine Reichweite von mindestens 600 Kilometern aus, als Leistungsspanne der Motoren wurden 150 bis 265 kW mit Allrad- und Heckantrieb genannt. Wie diese Werte in der Serie aussehen, wird man zur Weltpremiere im Sommer 2026 erfahren.
Die Konzeptstudie war auch ein Fingerzeig auf die neue Designsprache Modern Solid, die Skoda inzwischen schon bei anderen Modellen umgesetzt hat und mit der sich der Hersteller im Volkswagen-Konzern «deutlicher von den anderen Marken abgrenzen will», wie Marketing- und Vertriebsvorstand Martin Jahn damals sagte. Zum Serienmodell Peaq sagt Jahn: «Unser neues Flaggschiffmodell hebt unsere Markenwerte Geräumigkeit und Praktikabilität auf ein ganz neues Niveau.»
Skoda-CEO Klaus Zellmer hatte das vor drei Jahren so umschrieben: «Wir wollen für Skoda Kunden ausserhalb der Konzernpotenziale erschliessen und wollen uns dafür deutlich breiter aufstellen. Das heisst eine Aufspreizung nach oben. Der Vision 7S ist das Topmodell oberhalb des Enyaq.»
Mit sieben Sitzen spreche der Innenraum Familien an, ausserdem alle, die Arbeit, Freizeit und die Freiheit, zu reisen und zu entdecken, miteinander verbinden möchten, so Skoda.