Tomas Hirschberger | 13.01.2026
Drei Jahre nach Einführung erhält das Flaggschiff von Peugeot ein Update. Auch wenn die Franzosen vom neuen 408 sprechen, sind die Änderungen doch eher marginal.
An der Brüssel Motor Show stellte der Hersteller den überarbeiteten Peugeot 408 vor, zu den Händlern rollt der Crossover in diesen Tagen.
Wie es sich für ein Facelift gehört, trägt der 408 die auffälligsten Änderungen mitten im Gesicht. Vor allem die Frontlichtsignatur hat Peugeot grundlegend aufgefrischt. Die senkrechten LED-Krallen sind verschwunden, sie werden von drei LED-Streifen im Abblendlicht und kleineren Lichtakzenten im oberen Drittel des komplett neu gestalteten Kühlergrills ersetzt. Das Modul für Fernlicht wandert eine Etage tiefer und ist im ausgeschalteten Zustand kaum sichtbar.
So wirkt der 408 von vorne moderner und geschärfter, glänzende und matte Schwarztöne sorgen für einen gewissen 3D-Effekt. Zentral im neuen Kühlergrill ist das Peugeot-Logo nun beleuchtet, am Heck zeigt der 408 als erstes Modell den Peugeot-Schriftzug illuminiert, integriert in einen ebenfalls beleuchteten Streifen, der sich über die Breite des Autos erstreckt.
Peugeot 408. Zum Vergrössern anklicken!
Beim Blick ins Innere muss man schon forensisch vorgehen, um Unterschiede festzustellen. Das digitale Kombiinstrument erhält eine verbesserte 3D-Grafik, eine Driving-Monitor-Camera kontrolliert die Wachsamkeit des Fahrers, das gesamte System soll nun schneller reagieren, zudem ziehen neue Stoffe ein.
Weil sich Leistungsdaten ändern, könnte man meinen, dass Peugeot auch an der Technik geschraubt hat. Dem ist nicht so. Vielmehr handelt es sich um eine neue Umrechnungsmethode im Zuge der Euro 7-Verordnung, bei der die Leistung des Verbrenners mit der e-Boost-Leistung kombiniert wird. So kommt der Plug-In-Hybrid nun auf 177kW (240 PS), vorher waren es 165 kW (225 PS).
Unter die Rubrik echte Neuheiten fallen beim Peugeot E-408 die Batterie-Vorkonditionierung, die Ladevorgänge beschleunigt, die Vehicle-to-Load-Funktion zum Laden externer Geräte wie E-Velos oder das neue Plug & Charge, also der automatisierte Lade-Prozess, bei dem mit dem Einstecken des Kabels das Fahrzeug automatisch erkannt und authentifiziert wird. SP-X/AR