Auch für das neue Jahr kostet die Autobahnvignette 40 Franken, ein im europäischen Umfeld günstiger Preis. Deutlich teurer wird es, wenn man ohne gültige Vignette auf einer Nationalstrasse in eine Kontrolle gerät: Dann sind 200 Franken Busse fällig.
Der Preis für die Vignette ist übrigens gleich. Egal, ob man die Klebeversion an einer Tankstelle oder bei der Post kauft oder sich für die Onlineversion entscheidet. Immerhin 45 Prozent der insgesamt fast elf Millionen verkaufter Vignetten im vergangenen Jahr wurden online gebucht, das ist ein Sprung um zehn Prozentpunkte im Vergleich zu 2024. Die Schweizer Autofahrer sind dabei um einen Tick onlineaffiner als die Autofahrer aus den Nachbarländern – bei ihnen liegt der E-Vignettenanteil bei 42 Prozent.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) empfiehlt, die E-Vignette ausschliesslich über die offizielle Seite e-vignette zu lösen. Das nicht nur, weil hier der Preis von 40 Franken in Rechnung gestellt wird im Gegensatz zu anderen Anbietern im Netz, die mit Gebühren den Kauf verteuern. Das BAZG warnt auch vor Betrugsversuchen im Zusammenhang mit der E-Vignette. Die Behörde versende keine Aufforderungen zur Verifizierung oder Aktualisierung persönlicher Daten und fordere auch nicht per E-Mail zu einer erneuten Bezahlung der E-Vignette auf.
Wichtig zu wissen: Wer bereits im vergangenen Jahr eine E-Vignette nutzte, erhält keine Erinnerung, die Vignette zu erneuern. Und auch die Vignette selbst wird immer nur für ein Jahr gekauft, sie verlängert sich nicht automatisch.
Die E-Vignette ist im Unterschied zur Klebevignette nicht an das Fahrzeug, sondern an das Kontrollschild gebunden. Wer sich also im Laufe des Jahres ein neues Auto kauft oder Wechselschilder benutzt, hat einen finanziellen Vorteil. Ausserdem erspart man sich das mühsame Abkratzen der Klebevignette.