So viele Schweizer Piloten wie in keinen anderen internationalen Serien fahren in der European Le Mans Series (ELMS) und im Le Mans Cup (LMC). In der Hoffnung, vielleicht dereinst gar ein Cockpit bei einem Werksteam in der Langstrecken-WM ergattern zu können, empfehlen sich dieses Jahr gleich elf Schweizer und ein Liechtensteiner in der Langstrecken-EM und ihrer Nachwuchsliga. Es sind dies: Louis Delétraz (gr. Bild), Grégoire Saucy, Mathias Beche, Matthias Kaiser (alle ELMS, Kategorie LMP2), Cédric Oltramare, David Droux, Miklas Born, Axel Gnos, Léna Bühler, Samir Ben, Grégory de Sybourg und Kévin Rabin (alle LMC, LMP3)
Beim Prolog zum Saisonauftakt der ELMS und des LMC in Barcelona lief es einigen Schweizer Piloten, aber auch Schweizer Teams, gut. Allen voran Louis Delétraz, dem Titelverteidiger und dreifachen ELMS-Champion. Der Genfer und seine US-amerikanischen Teamkollegen P.J. Hyett und Dane Cameron setzten in der LMP2-Klasse, der zweithöchsten Prototypenklasse nach den Hypercars in der Langstrecken-WM, die Bestzeit über die Morgen- und Nachmittagssession. Der Jurassier Grégoire Saucy, der in der Langstrecken-WM bereits über ein GT3-Cockpit verfügt, fuhr mit den Teamkollegen Manuel Maldonado (USA) und Benjamin Hanley (GB) am Nachmittag die LMP2-Bestzeit.
Kessel Racing an der Spitze dabei
In der GT3-Klasse gehörte das Tessiner Team Kessel Racing zu den Dominatoren. Der Ferrari 296 mit dem Fahrertrio Takeshi Kimura/Ben Tuck/Daniel Serra (J/GB/BR) belegte am Vormittag Rang zwei und holte am Nachmittag die Bestzeit.