Honda CR-V e:PHEV - Stromaufwärts

AR-Testteam | 22.02.2024

PHEV Honda bietet für den CR-V mehrere Hybridantriebe zur Auswahl. Nach dem Vollhybrid stellt sich der Plug-in-Hybrid dem Test. Was taugt der grosse Japaner mit der kleinen Ladeklappe?

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Der Plug-in-Hybrid feiert sein Comeback. Tägliche Strecken rein elektrisch und lange Reisen ohne Reichweitenpanik absolvieren zu können, ist die Idee. Doch rein elektrisch war in der Vergangenheit oft bereits nach wenigen Kilometer Schluss. Und wer nicht konsequent das Ladekabel einstöpselt, fährt mit dem thermischen Antrieb wegen des Zusatzgewichts schlechter.

Wäre also die Entscheidung für ein reines Elektro- oder ein reines Verbrennerauto nicht besser? Nicht zwangsläufig, denn in der Welt des Doppelantriebs hat sich einiges getan. Vor allem beim wichtigsten Faktor, der rein elektrischen Reichweite. Honda gibt für seinen ersten Plug-in-Hybrid der sechsten CR-V-Generation gemäss der Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) eine Reichweite von 82 Kilometern an. Doch der WLTP-Wert gilt maximal als ein besserer Verbrauchsindikator. Wie sieht es bezüglich der Reichweite in der Praxis wirklich aus?

Rein elektrisch, maximale Reichweite

Wir wollen es wissen und machen den Selbstversuch. An drei Tagen starten wir morgens immer zur selben Zeit, sodass die Rahmenbedingungen vergleichbar bleiben, mit voller Batterie und testen die rein elektrische Reichweite.

Am ersten Tag gehts auf die Autobahn, nur wenige Hundert Meter vom Start entfernt. Dass die E-Beschleunigung des CR-V oberhalb von Landstrassentempo nur noch moderat ist und bei 130 km/h gar endet, ist für den täglichen Weg zur Arbeit akzeptabel. Nach 51 Autobahnkilometern springt der Motor an. Um dem Fahrzeug ein effizientes Rollen zu ermöglichen, kann mit den Schaltwippen am Lenkrad die Rekuperation vierstufig angepasst werden. So bleibt mit etwas vorausschauendem Fahren das Bremspedal nahezu unberührt.

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