AutoXpérience: Der Salon kehrt vom 5. bis 8. März 2026 nach Genf zurück

Olivier Derard | 02.03.2026

An der AutoXpérience werden vom 5. bis zum 8. März in Genf 214 Personenwagenmodelle und 30 Nutzfahrzeuge von 46 Marken ausgestellt.

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Vom 5. bis 8. März 2026 kehrt die AutoXpérience Genève mit einem klaren Ziel ins Palexpo zurück: den Erfolg ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2025 zu wiederholen.

Die nun auf vier Tage (statt wie bisher drei) verlängerte Automobilausstellung in der Romandie erreicht einen neuen Meilenstein, indem sie erstmals auch leichte Nutzfahrzeuge in ihr Angebot aufnimmt. Eine logische Entwicklung, die den Erwartungen von Fachleuten und Unternehmen entspricht und gleichzeitig die regionale Verankerung der Veranstaltung stärkt.

Insgesamt werden 214 Pw und 30 Nutzfahrzeuge von 46 Marken ausgestellt, von denen 111 für Probefahrten zur Verfügung stehen.

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Fokus auf Produkt- und Benutzererfahrung

Dieser Aufschwung knüpft direkt an die erste Ausgabe im Jahr 2025 an, die die Erwartungen der Organisatoren übertroffen hatte.

Mit mehr als 13'400 Besuchern, fast 200 vorgestellten Modellen und rund 400 durchgeführten Testfahrten hatte AutoXpérience die Relevanz ihres Konzepts unter Beweis gestellt.

Die von Palexpo SA und UPSA Genève (Union professionnelle suisse de l'automobile) organisierte Veranstaltung zeichnete sich durch einen bewusst schlichten und funktionalen Ansatz aus, der sich eher auf das Produkt und das Nutzererlebnis als auf Spektakuläres konzentrierte.

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Eine glaubwürdige Alternative nach dem Ende der GIMS

Den Besuchern drängte sich zwangsläufig der Vergleich mit der inzwischen eingestellten Geneva International Motor Show auf. Der Kontrast war frappierend: In ihrer letzten Ausgabe 2024 hatte sie nur nur eine Halle statt sieben, schlichte Stände anstelle monumentaler Konstruktionen und die auffällige Abwesenheit von Luxusmarken.

Dieser Vergleich war jedoch eher nostalgischer Natur als eine objektive Analyse. AutoXpérience hatte nie die Absicht, die GIMS wiederzubeleben, sondern wollte zum Wesen einer Automobilmesse zurückkehren: einem Publikum, das sehen, vergleichen und kaufen möchte, die wichtigsten Modelle des Marktes zu präsentieren.

Wie Claude Membrez damals betonte, ging es auch um wirtschaftliche Aspekte. „In der Vergangenheit machte der Genfer Autosalon ein Drittel der Einnahmen von Palexpo aus”, erklärte er und verwies auf die Notwendigkeit, nach dem Ende der GIMS eine glaubwürdige Alternative zu finden.

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AutoXpérience Genève: Gut in seiner Zeit

Mit der Ausgabe 2026 bestätigt AutoXpérience Genève somit seinen Kurs. Ohne übertriebene internationale Ambitionen scheint die Messe eher dazu bestimmt zu sein, ein Westschweizer Pendant zur Auto Zürich zu werden: eine solide regionale Veranstaltung, die den aktuellen Gegebenheiten des Automobilmarktes entspricht. Bescheidener als die Messen von einst, aber zweifellos besser an die heutige Zeit angepasst.

Fotos: AutoXpérience

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