Bernina Gran Turismo 2026: Die Highlights in Bildern

Automobil Revue | 23.09.2026

Man kann einen Ferrari 275 GTB natürlich auch gemütlich über den Berninapass bewegen. Beim Bernina Gran Turismo wäre das allerdings ungefähr so, als würde man einen Rennanzug zum Wandern anziehen. Mitte September verwandelte sich die Passstrasse wieder in eine der ungewöhnlichsten Rennstrecken der Schweiz. Rund 70 sorgfältig ausgewählte historische Renn- und Sportwagen traten zur elften Ausgabe des Bergrennens an.

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Die Strecke zwischen La Rösa und der Passhöhe ist 5.7 Kilometer lang und führt durch eine alpine Landschaft, die mit einer modernen Rennstrecke kaum etwas gemein hat. Dafür gibt es Kurven, Höhenmeter und jede Menge Charakter.

Genau hier liegt der Reiz des Bernina Gran Turismo: Die Autos sind keine Museumsstücke, sondern werden artgerecht bewegt. Gefahren wird in den Kategorien Competition und Regularity.

Das Starterfeld 2026 war entsprechend breit gefächert. Gemeldet waren unter anderem ein Ferrari 250 GT von 1955, ein Ferrari 275 GTB Alloy, ein Alfa Romeo Giulia TZ1, ein Lancia Stratos Group 4 und ein Renault 5 Turbo. Dazu gesellten sich ältere Kostbarkeiten wie ein Riley TT Sprite von 1931 oder ein Stanguellini 1100 Coupé Motto von 1947. Auch ein Alfa Romeo 8C 2300 von 1932 und ein Maserati A6GCS/53 kehrten an den Bernina zurück.

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Dass hier Geschichte nicht nur ausgestellt, sondern gefahren wird, hat Tradition. Schon 1929 und 1930 fanden am Berninapass Bergrennen statt. Fahrer wie Hans Stuck und Louis Chiron jagten damals die Passstrasse hinauf. Seit 2015 lebt diese Tradition mit dem Bernina Gran Turismo wieder auf.

Für zwei Tage gehört der Bernina damit nicht den Touristen, Postautos und Velofahrern, sondern jenen, die beim Klang eines historischen Rennmotors unweigerlich etwas schneller gehen.

Bildergalerie Bernina Gran Turismo 2026: Die Highlights 

Bernina Gran Turismo 2026. Zum Vergrössern anklicken!

Fotos: Monika Hanczyc, Andrea Klainguti, Alberto Chimenti

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