Audi A3: Neues Interieur mit Panoramadisplay und mehr Assistenzsysteme

Automobil Revue | 23.06.2026

Der deutsche Premiumhersteller verpasst seinem Kompaktklassemodel Audi A3 – egal, ob Sportback, Limousine oder allstreet – ein Update. Das macht sich vor allem im Innenraum bemerkbar. Die A3-Modelle mit den neuen Features stehen ab Mitte September 2026 beim Händler.

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Die A3-Modelle erhalten ein rundum neues Cockpit-Layout. Zentrales Element ist das Curved Display, bestehend aus dem 11.9 Zoll grossen Audi virtual cockpit und dem 12.8 Zoll grossen MMI Panoramadisplay. Die Dekoreinlage der Instrumententafel fällt ausserdem breiter aus und erstreckt sich nun vom Kombiinstrument bis zur Beifahrertür.

Als Materialien stehen vier Varianten zur Auswahl. Carbon, Microfaser Dinamica sowie zwei Textilgewebe: Neben «Impressum schwarz» bietet Audi zusätzlich «Krepp hell» an. Das Ablagefach für das Mobiltelefon in der Mittelkonsole ist jetzt zum Fahrersitz ausgerichtet und bietet eine kabellose Ladefunktion mit 25 Watt Leistung.

Unabhängig von den Funktionen können Kundinnen und Kunden zwischen drei verschiedenen Lenkrad-Ausführungen wählen: zwei Doppelspeichen-Varianten sowie ein oben und unten abgeflachtes Dreispeichen-Volant für die S line- und S‑Modelle.

Neues Interieur der Audi A3-Modelle. Zum Vergrössern anklicken!

Die Fahrerassistenzsysteme werden in drei Pakete angeboten – Tech, Tech plus und Tech pro. Herzstück ist der adaptive Fahrassistent plus. Er kombiniert die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit aktiver Spurführung im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe unterstützt das System bei der Längs- und Querführung unter Berücksichtigung von Fahrbahnmarkierungen, Randbebauungen und umliegenden Verkehr.

Auf Autobahnen kann das System nach Antippen des Blinkers selbsttätig die Spur wechseln. Als neue Funktion ermöglicht der adaptive Fahrassistent plus das automatische Abbremsen vor roten Ampeln. Sofern kein vollständiger Stillstand erfolgt ist, fährt der A3 bei Grün automatisch wieder an.

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Audi S3 Sportback

Erstmals nutzt die Längs- und Spurführung auch Schwarmdaten, das Fahrzeug berücksichtigt die durchschnittlich auf dieser Strasse gefahrene Geschwindigkeit und passt das eigene Tempo entsprechend an. In Verbindung mit Online-Daten kann der adaptive Fahrassistent auch ohne erkannte Fahrbahnbegrenzung die Spur halten. Die Nutzung der Online-Daten für den adaptiven Fahrassistenten ist ab der Fahrzeugauslieferung für drei Jahre inklusive. Danach können Kundinnen und Kunden die Laufzeit kostenpflichtig verlängern.

Für Park- und Rangiermanöver liefern vier weitwinklige Umgebungskameras eine 360-Grad-Darstellung der unmittelbaren Fahrzeugumgebung. Die Visualisierung erfolgt dreidimensional im MMI.

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Audi RS3 Sportback

Darüber hinaus bieten die Parkassistenten plus und pro die Möglichkeit, das Fahrzeug selbstständig ein- und ausparken zu lassen. Dabei übernimmt der A3 sowohl Lenken als auch Beschleunigen, Bremsen und den Wechsel der Fahrstufe.

Zusätzlich hat der Parkassistent pro eine Remote-Funktion: Der Fahrer kann sein Auto vor dem Einparken verlassen oder erst nach dem Ausparken einsteigen. Der A3 übernimmt das Manöver selbstständig, sobald der Vorgang in der myAudi App auf dem Smartphone gestartet wurde.

Neu in den A3-Modellen ist zudem das trainierte Parken, womit sich dem Fahrzeug individuelle Parkmanöver beibringen lassen. Bis zu fünf Parkvorgänge auf einer Länge von 50 Metern lassen sich im MMI speichern. In engen Strassen oder Parkreihen ohne Wendemöglichkeit unterstützt der Rückfahrassistent. Er zeichnet die zuletzt vorwärts gefahrene Strecke auf – bis zu 50 Meter bei einer maximalen Geschwindigkeit von 35 km/h – und steuert das Auto beim Rückwärtsfahren automatisch auf dieser Spur zurück.

Über Preisanpassungen machte Audi keine Angaben.

Fotos: Audi

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