Kia K4 Sportswagon: Kompaktklassekombi im Mittelklasseformat

Klaus Justen | 14.01.2026

Als Nachfolger des Ceed führt der koeranische Hersteller im Frühjahr 2026 den Kia K4 ein. Jetzt kündigt Kia auch eine Kombivariante namens K4 Sportswagon an.

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Schon der Hatchback in Form des K4 erinnert im Styling an einen Kombi und bietet mit 438 Litern Laderaum auf 4.40 Metern eine Menge Platz. Der K4 Sportswagon setzt da einiges oben drauf.

Mit einer Länge von 4.70 Metern spielt er vom Format her schon in der Mittelklasse. Der Kofferraum fasst 604 Liter, die sich durch Klappen der Rücksitze auf 1439 Liter erweitern lassen. Alledings gilt das nur, wenn man sich für einen klassischen Verbrenner entscheidet, die Batterie für den Mildhybriden kostet einiges an Stauraum, hier werden 482/1317 Liter geboten.

Beim Antrieb setzt Kia auf Verbrennungstechnik mit Frontantrieb. Zur Wahl stehen ein Einliter-Turbobenziner mit 85 kW (115 PS) und 6-Gang-Schaltgetriebe, den es als puren Verbrenner oder gleichstarken Mildhybrid gibt und in einer dritten Variante auch als Mildhybrid mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Wer mehr Leistung möchte, für den gibt es den klassischen Verbrenner ohne Elektrounterstützung als 1.6-Liter-Turbobenziner mit 110 kW (150 PS) oder 132 kW (180 PS), beide jeweils mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

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Kia positioniert den K4 Sportswagon ausdrücklich zwischen C- und D-Segment und will damit Kunden ansprechen, die grosszügige Platzverhältnisse und flexible Nutzungsmöglichkeiten suchen.

Das Exterieurdesign orientiert sich an der «Opposites United»-Philosophie von Kia. Horizontale Linien unterstreichen Breite und Stabilität, bei der Beleuchtung wird die «Star Map»-Lichtsignatur umgesetzt. Die Türgriffe hinten sind versteckt, die GT-Line-Version des K4 Sportswagon untermalt den sportlichen Auftritt durch eine schwarze Hochglanz-Gürtellinie und schwarze Hochglanz-Radlaufverkleidungen.

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Im Innern erwarten den Fahrer das Panoramadisplay, das aus einer 12.3-Zoll-Instrumententafel, einem 5.3-Zoll-Touchscreen für die Klimafunktionen sowie einem 12.3-Zoll-Infotainment-Bildschirm besteht.

Apple CarPlay und Android Auto, die drahtlos verbunden werden können, sind in allen Ausstattungsvarianten serienmässig enthalten. Eine induktive Ladestation für Smartphones ist in den höheren Ausstattungsvarianten erhältlich. Optional sind beheizbare und belüftete Vordersitze mit Kunstlederpolsterung oder ein Harman/Kardon-Premium-Soundsystem.

Der Digital Key 2.0 ermöglicht es, kompatible Smartphones als virtuelle Schlüssel zu verwenden. Weiter sind über Kia Connect eine Reihe digitaler Tools wie Over-the-Air-Updates (OTA), Musik-Streaming und WLAN-Hotspot-Funktion erhältlich.

Zur breiten Auswahl an Fahrerassistenzsystemen gehören Totwinkelassistent, Spurwechselassistent, Tempomat, Autobahnassistent, Querverkehrs-Auffahrwarnsystem oder Auffahrwarnsystem. Die Rundumsicht-Kamera liefert eine vollständige Rundumsicht des Fahrzeugs auf dem Infotainment-Bildschirm.

Der K4 wird bei Kia in Pesquería, Mexiko hergestellt. Zum Verkaufsstart sowie zu Preis- und Fahrzeugspezifikationen für die Schweiz machte Kia noch keine Angaben. Aktuell startet die Preisliste beim Ceed Sportswagon bei 26‘000 Franken.

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Fotos: Kia

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