Nissan Pixo: Kleiner Stromer für die Stadt

Automobil Revue | 23.09.2026

Nissan kehrt mit dem Pixo ins europäische A-Segment zurück. Technisch basiert der Pixo auf der von Renault entwickelten RGEV-Small-Plattform, die auch dem elektrischen Renault Twingo E-Tech und dem neuen Dacia Spring zugrunde liegt. Gebaut wird der Nissan wie seine Konzernverwandten im Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien.

Nissan Pixo PK 056

Der elektrische Kleinstwagen ist 3.80 Meter lang, 1.79 Meter breit und 1.52 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2.492 Meter. Angetrieben wird der Pixo von einem 60 kW (82 PS) starken Elektromotor. Die Energie liefert eine 27.5 kWh grosse LFP-Batterie, die eine WLTP-Reichweite von bis zu 259 Kilometern ermöglicht. Gleichstrom kann mit maximal 50 kW geladen werden, womit sich der Ladezustand laut Nissan in rund 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent erhöhen lässt. Wechselstromladen ist mit 11 kW möglich.

Trotz der kompakten Abmessungen bietet der Viersitzer einen 356 Liter grossen Kofferraum. Die Rücksitze lassen sich unabhängig voneinander verschieben und umklappen. Dann wächst das Ladevolumen auf 1221 Liter. Mit einem Wendekreis von 9.9 Metern soll sich der Pixo insbesondere im dichten Stadtverkehr leicht manövrieren lassen.

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Beim Design grenzt Nissan den Pixo vom Renault Twingo ab. Die Karosserie wurde eigenständig gestaltet und trägt die aktuelle Nissan-Formensprache. Im Innenraum gehören unter anderem ein 7-Zoll-Fahrerdisplay und ein 10-Zoll-Touchscreen zum Konzept. Google Built-in, Gemini und eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen sollen den Kleinstwagen digital aufrüsten.

Der Name Pixo ist bei Nissan nicht neu. Von 2009 bis 2013 trug bereits ein kleiner Benziner diese Bezeichnung, der allerdings auf dem Suzuki Alto basierte und mit dem neuen Modell technisch nichts gemeinsam hat.

Die ersten Pixo sollen Anfang 2027 ausgeliefert werden. Preise und die Ausstattung für den Schweizer Markt will Nissan ab Dezember bekannt geben.

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Fotos: Nissan

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