Porsche, Lamborghini, Skoda und viele andere…

AR Redaktion | 18.06.2026

Skoda hat den kenianisch-britischen Rennfahrer Chris Froome (41) soeben zum internationalen Radsport-Markenbotschafter ernennt. Das macht Sinn: Nicht nur, weil Skoda an der Tour de Suisse nach wie vor die punkto Sichtbarkeit dominierende Marke ist. Sei es als Team- oder als Funktionärs-Fahrzeuge im Tross.

Dreiradrennen in Ganz links ist Carl Opel in seinem berühmten CO Trikot

Skoda begann nicht mit Autos, sondern mit Fahrrädern: 1895, im Jahr als der Schwingerverband gegründet wurde notabene, gründeten Václav Laurin und Václav Klement in Mladá Boleslav eine Werkstatt für Slavia-Fahrräder, zehn Jahre später folgte mit der Voiturette A das erste Automobil. Heute kehrt die Marke über den Profiradsport immer wieder zu ihrem Ursprung zurück.

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Chris Froome passt als Botschafter primal in diese Erzählung. Vier Tour-de-France-Siege, zwei Olympia-Bronzemedaillen und der historische Grand-Tour-Dreier innert zwölf Monaten – Tour de France 2017, Vuelta 2017, Giro 2018 – machen ihn zu einer der grossen Figuren des modernen Strassenradsports.

Skoda will ihn bei Radsportaktivitäten rund um Tour de France, Tour de France Femmes, La Vuelta und weiteren europäischen Events einsetzen. Sein erster Auftritt ist ausgerechnet bei der Weltpremiere des neuen Elektroautos Skoda Peaq geplant. Velo-Historie trifft Strom-Zukunft.

Skoda ist damit kein Sonderfall. Viele Automarken haben zwei Räder im Stammbaum, oder inzwischen im Schaufenster. Peugeot baute schon ab den 1880er-Jahren Fahrräder, 1892 standen bereits mehrere Fahrrad- und Dreiradmodelle im Katalog. Opel war einst ein grosser Fahrradhersteller, Rover entstand sogar aus der Fahrradwelt. Heute verkaufen oder vermarkten Marken wie Porsche, BMW, Mercedes, Audi, Jeep, Peugeot oder Skoda eigene Bikes und E-Bikes – mal als Lifestyle-Produkt, mal als Mobilitätsstatement, mal als Markenverlängerung.

Das Dreirad von Peugeot

Dreirad von Peugeot

Im Zeitalter der E-Mobilität rücken Auto und Fahrrad näher zusammen. Beide reden über Batterie, Reichweite, Software, urbane Mobilität und neue Kundengruppen. Der Unterschied: Beim Auto heisst es Transformation. Beim Velo heisst es plötzlich Premium-Lifestyle. Die Tour de Suisse ist dafür die perfekte Bühne. Denn hier sieht man täglich, dass moderne Mobilität nicht entweder Auto oder Velo ist – sondern ein Tross aus beidem.

Bilder: Hersteller

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