Vor seiner Premiere im Herbst, die Audi-CEO Gernot Döllner während der Jahrespressekonferenz im März angekündigt hatte, durchläuft der Prototyp verschiedene Erprobungsphasen: Auf Schnee und Eis, im Windkanal der Technischen Entwicklung von Audi in Ingolstadt sowie auf öffentlichen Straßen sammelt der getarnte A2 e-tron wichtige Testkilometer.
Noch zeigt Audi den A2 e-tron nur im Tarnkleid und frontal von vorne, früher im Jahr hatte ein Foto im Schattenriss deutliche Ähnlichkeiten mit dem Ur-A2, der um die Jahrtausendwende verkauft wurde, gezeigt. Zuvor schon hatten Auszubildende des deutschen Herstellers mit einer Studie gezeigt, wie der elektrische A2 aussehen könnte.
In der Wintererprobung in Lappland muss sich der A2 e-tron unter extremen Bedingungenbeweisen. Zur Validierung auf einem geheimen Testgelände in Nordschweden liegt der Fokus nicht nur auf der Fahrdynamik, sondern auch auf dem Thermomanagement und der Batterie-Performance.
Die markante Dachlinie sei auch der Grund für eine hervorragende Aerodynamik, heisst es von Audi. Im Windkanal der Technischen Entwicklung werde diese kontinuierlich getestet und optimiert. Fahrwerk und Assistenzsysteme werden dagegen direkt vor der Haustür des Herstellers, im Altmühltal in der Nähe von Ingolstadt, getestet.
Der vollelektrische Audi A2 e-tron wird am deutschen Konzernstandort Ingolstadt produziert.