Als Liebling der Schweizer Autofahrer holte sich die im Herbst neu lancierte zweite Generation des Audi Q3 Sportback den Publikumstitel bei der Wahl zum Schweizer Auto des Jahres. Damit steht nach Jahren wieder ein Audi auf dem Siegertreppchen, zuletzt hatte Skoda ein Abonnement auf diesen Titel. «Die Schweizer schätzen am Q3 Sportback vor allem die Mischung aus sportlicher Coupé-Optik und praktischem SUV-Nutzen, kombiniert mit effizienten Hybridantrieben», heisst es in der Begründung seitens der Jury. Auf Platz zwei landete der BMW iX3 50 xDrive vor der Alpine A290.
Die Fachjury beim Schweizer Auto des Jahres entschied sich anders. Erstmals in 15 Jahren holte sich BMW den Titel in Form des BMW iX3 50 xDrive. Der erste Vertreter der Neuen Klasse von BMW überzeugte die Juroren, und das, obwohl das Modell erst im Frühling auf den Markt kommt. Der BMW sei «der Vorbote einer völlig neuen Ära».
Auch die beiden Modelle auf den Plätzen zwei und drei sind Stromer: Der Smart #5 platziert sich vor dem Kia EV4. Der Smart biete viel Auto und modernste Technik, etwa in Form der Ladegeschwindigkeit, zu vergleichsweise wenig Geld. Beim Kia lobt die Jury den Ansatz, mit einer elektrischen Limousine gegen die dominierenden SUV anzutreten – und das stimmige Preis-/Leistungsverhältnis.
Kommen wir zum europäischen Autopreis, dem Car of the Year. Dort holte sich in diesem Jahr der Mercedes CLA den Titel und ist damit Nachfolger des Renault 5 E-Tech.
Firmenintern ist der CLA Nachfolger des Mercedes 450 SE/SEL. Der holte 1974, also vor 52 Jahren, als letztes Modell mit Stern den Titel Car of the Year.
59 Juroren aus 23 Ländern vergaben 320 Punkte an den Mercedes CLA. Damit lag er deutlich vor dem Skoda Elroq (220 Punkte), gefolgt vom Kia EV4 mit 208 Punkten. Der vierte Platz ging an den Citroën C5 Aircross mit 207 Punkten, fünfter wurde der Fiat Grande Panda (200 Punkte). Der Dacia Bigster wurde mit 170 Punkten sechster, auf Rang sieben platzierte sich der Renault 4 mit 150 Punkten.